Landesliga Nordwest: TSV Mönchröden – 1. FC Lichtenfels, 1:2 (0:0), Rödental
Der 1. FC Lichtenfels entschied das Kellerduell gegen den TSV Mönchröden mit 2:1 für sich. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt. Das Hinspiel hatte ohne einen Sieger auskommen müssen. Die Mannschaften waren mit einem 1:1-Unentschieden auseinandergegangen.
Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende. Tim Holzheid brachte sein Team in der 54. Minute nach vorn. Leon Holzheid vollendete in der 72. Minute vor 200 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Für den 1. FC Lichtenfels endete das Spiel, bei dem sich fast alle mit einem Unentschieden als Endstand arrangiert hatten, doch noch mit einem Sieg, weil Tobias Zollnhofer in der Nachspielzeit erfolgreich war. Stefan Dietz nahm mit der Einwechslung von Kevin Wige das Tempo raus, Daniel Blinzler verließ den Platz (180.). Schließlich holte der 1. FC Lichtenfels gegen den direkten Abstiegskonkurrenten die Big Points und feierte einen 2:1-Sieg.
Große Sorgen wird sich Achim Engel um die Defensive machen. Schon 52 Gegentore kassierte der TSV Mönchröden. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Die Gastgeber haben auch nach der Pleite die 14. Tabellenposition inne. Die Stärke des TSV Mönchröden liegt in der Offensive – mit insgesamt 41 erzielten Treffern. Nun musste sich der TSV Mönchröden schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die acht Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach der Niederlage gegen den 1. FC Lichtenfels bleibt der TSV Mönchröden weiterhin glücklos.
Trotz der drei Zähler machte der 1. FC Lichtenfels im Klassement keinen Boden gut. Sieben Siege, sechs Remis und zwölf Niederlagen hat der Gast derzeit auf dem Konto.
Kommende Woche tritt der TSV Mönchröden bei TSV Abtswind an (Samstag, 16:00 Uhr), parallel genießt der 1. FC Lichtenfels Heimrecht gegen den TuS 1893 Aschaffenburg-Leider.