Kreisklasse 5: SV Gößweinstein – FC Pegnitz, 7:2 (1:2), Gößweinstein
Der SV Gößweinstein drehte einen 1:2-Pausenrückstand und ließ FC Pegnitz am Ende mit 7:2 keine Chance. Die Überraschung blieb aus: Gegen den SV Gößweinstein kassierte FC Pegnitz eine deutliche Niederlage.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Sven Wächter mit seinem Treffer vor 50 Zuschauern für die Führung des SV Gößweinstein (2.). Lange währte die Freude des Teams von Alexander Pittoni nicht, denn schon in der sechsten Minute schoss Julian Eichenmüller den Ausgleichstreffer für FC Pegnitz. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Christoph Lindner in der 28. Minute. Bis zum Pausenpfiff blieb der Stand unverändert. In der 52. Minute war Wächter mit dem Ausgleich zum 2:2 zur Stelle. Damit schoss er bereits seinen zweiten Treffer! In der 60. Minute änderte Alexander Pittoni das Personal und brachte Nico Cakirgöz und Pascal Hofmann mit einem Doppelwechsel für Lukas Kormann und Nico Steinhäußer auf den Platz. Rene Krügel brachte FC Pegnitz per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 65. und 71. Minute vollstreckte. Doppelpack für den SV Gößweinstein: Nach seinem ersten Tor (80.) markierte Hofmann wenig später seinen zweiten Treffer (82.). Cakirgöz gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den Gastgeber (89.). Am Ende kam der SV Gößweinstein gegen FC Pegnitz zu einem verdienten Sieg.
Der SV Gößweinstein beißt sich in der Aufstiegszone fest. Offensiv konnte dem SV Gößweinstein in der Kreisklasse 5 kaum jemand das Wasser reichen, was die 34 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. Der SV Gößweinstein sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf neun summiert. In der Bilanz kommen noch drei Unentschieden und drei Niederlagen dazu. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte der SV Gößweinstein nur sechs Zähler.
Nach der klaren Pleite gegen den SV Gößweinstein steht FC Pegnitz mit dem Rücken zur Wand. Mit erschreckenden 49 Gegentoren stellt FC Pegnitz die schlechteste Abwehr der Liga. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam das Schlusslicht auf insgesamt nur zwei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Die Defensivleistung des Gasts lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV Gößweinstein offenbarte FC Pegnitz eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Während der SV Gößweinstein am kommenden Sonntag FC Troschenreuth empfängt, bekommt es FC Pegnitz am selben Tag mit Hiltpoltsteiner SV zu tun.