Landesliga Nordwest: 1. FC Lichtenfels – TuS 1893 Aschaffenburg-Leider, 0:6 (0:3), Lichtenfels
Der TuS 1893 Aschaffenburg-Leider feierte am Samstag in Lichtenfels einen 6:0-Kantersieg. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur TuS 1893 Aschaffenburg-Leider heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Das Hinspiel war 5:0 zugunsten des TuS 1893 Aschaffenburg-Leider ausgegangen.
Jens Philipp brachte sein Team in der 21. Minute nach vorn. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Arwed Kellner vor den 150 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für den TuS 1893 Aschaffenburg-Leider erzielte. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Philipp Eckstein den Vorsprung der Mannschaft von Steffen Bolze auf 3:0 (44.). Der tonangebende Stil der Gäste spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. Stefan Dietz von 1. FC Lichtenfels nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Max Wagner blieb in der Kabine, für ihn kam Felix Lausch. Das 4:0 für den TuS 1893 Aschaffenburg-Leider stellte Kellner sicher. In der 55. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Den Vorsprung des TuS 1893 Aschaffenburg-Leider ließ Eckstein in der 56. Minute anwachsen. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Steffen Bolze, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Bastian Kiesel und Leonard Witzel kamen für Philipp Zschirpe und Luis Brunn ins Spiel (63.). Der 1. FC Lichtenfels stellte in der 65. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Jannik Panzer, Christoph Mohr und Kevin Kleylein für Kevin Wige, Jan Haselmann und Endrit Mehiqi auf den Platz. Mit Philipp und Franco Kulla nahm Steffen Bolze in der 74. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Leon Chevalier und Ben Groß. Philipp Seitz stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 6:0 für den TuS 1893 Aschaffenburg-Leider her (90.). Maximilian Dadder pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der TuS 1893 Aschaffenburg-Leider bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Der 1. FC Lichtenfels muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Wann findet der 1. FC Lichtenfels die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen den TuS 1893 Aschaffenburg-Leider setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte. Im Sturm des 1. FC Lichtenfels stimmt es ganz und gar nicht: 29 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Die Gastgeber verbuchten insgesamt sieben Siege, sechs Remis und 13 Niederlagen.
Die drei Punkte brachten für den TuS 1893 Aschaffenburg-Leider keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Elf Siege, acht Remis und sieben Niederlagen hat der TuS 1893 Aschaffenburg-Leider derzeit auf dem Konto. Durch den klaren Erfolg über den 1. FC Lichtenfels ist der TuS 1893 Aschaffenburg-Leider weiter im Aufwind.
Als Nächstes steht für den 1. FC Lichtenfels eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:00 Uhr) geht es gegen den ASV Rimpar. Der TuS 1893 Aschaffenburg-Leider empfängt – ebenfalls am Sonntag – den TSV Abtswind.