Frauen A-Klasse 01: TSV Poing – FC Hertha München, 12:1 (5:0), Poing
Einen furiosen 12:1-Heimsieg fuhr TSV Poing gegen FC Hertha München ein. Als Favorit rein – als Sieger raus. TSV Poing hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel hatte der Tabellenführer die Oberhand behalten und einen 10:1-Erfolg davongetragen.
Für das 1:0 und 2:0 war Melanie Hauschildt verantwortlich. Die Akteurin traf gleich zweimal ins Schwarze (15./19.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Chiara Trisolino schnürte einen Doppelpack (22./25.), sodass TSV Poing fortan mit 4:0 führte. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Cristina Hübner Freitas, der noch im ersten Durchgang Lina Golzem für Clara Flegel brachte (22.). Noch vor der Halbzeit legte Hauschildt ihren dritten Treffer nach (45.). FC Hertha München wurde in Abschnitt eins das Fell über die Ohren gezogen: Immer wieder griff die Keeperin des Gasts bis dahin hinter sich. In Topform präsentierte sich Hauschildt, die einen lupenreinen Hattrick markierte (50./62./68.) und FC Hertha München einen schweren Schlag versetzte. Wenige Minuten später holte Ralf Ebenhoeg Isabella Osiander vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Teresa Staudigl (60.). Staudigl überwand die gegnerische Schlussfrau zum 9:0 für TSV Poing (71.). Mehr als der Ehrentreffer, den Lili Platen in der 73. Minute erzielte, sprang für FC Hertha München vor 40 Zuschauern nicht (mehr) heraus. Mit dem Tor zum 10:1 steuerte Hauschildt bereits ihren siebten Treffer an diesem Tag bei (78.). Den Vorsprung von TSV Poing ließ Staudigl in der 80. Minute anwachsen. Teresa Staudigl gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den Gastgeber (88.). Mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters Mike Spindler fuhr TSV Poing einen exorbitant hohen Sieg ein und FC Hertha München trat mit einer 1:12-Abfuhr die Heimreise an.
Die drei errungenen Zähler lassen die Aufstiegshoffnungen von TSV Poing weiter wachsen. An der Abwehr von TSV Poing ist so gut wie kein Vorbeikommen. Erst 13 Gegentreffer musste TSV Poing bislang hinnehmen. TSV Poing bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat TSV Poing elf Siege und ein Unentschieden auf dem Konto.
In der Defensivabteilung von FC Hertha München knirscht es gewaltig, weshalb FC Hertha München weiter im Schlamassel steckt. FC Hertha München musste schon 44 Gegentreffer hinnehmen. Nur zwei Mannschaften kassierten mehr Tore. Zwei Siege, drei Remis und sieben Niederlagen hat FC Hertha München momentan auf dem Konto.
Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte FC Hertha München nur einen Zähler. In den letzten fünf Spielen ließ sich TSV Poing selten stoppen, vier Siege und ein Remis stehen in der jüngsten Bilanz.
Kommende Woche tritt TSV Poing bei SpVgg Höhenkirchen an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt FC Hertha München Heimrecht gegen SV WB Allianz München.