AK 7 Pfarrkirchen: SV Peterskirchen – ASCK Simbach II, 3:4 (2:1), Dietersburg
SV Peterskirchen und die Zweitvertretung von ASCK Simbach lieferten sich ein spannendes Spiel, das 3:4 endete. Hängende Köpfe bei den Platzherren von SV Peterskirchen, die gegen den Underdog überraschend den Kürzeren zogen. Das Hinspiel hatte die Elf von Coach Florian Geishauser mit 2:0 gewonnen.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 30 Zuschauern besorgte Manuel Dierl bereits in der ersten Minute die Führung des Heimteams. In der 15. Minute verwandelte Simon Braunsperger dann einen Elfmeter für ASCK Simbach II zum 1:1. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Lars Oberstädt in der 27. Minute. Mit einem Tor Vorsprung für SV Peterskirchen ging es für die beiden Teams nach dem Pausenpfiff in die Kabinen. ASCK Simbach II zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Erkan Azizli (49.) und Haris Begic (80.) mit ihren Treffern das Spiel. Dominik Schachtner war es, der in der 87. Minute das Spielgerät im Tor der Mannschaft von Coach Christoph Riedl unterbrachte. Der Schlusspfiff war zum Greifen nah, als Martin Lushch noch einen Treffer parat hatte (90.). Am Ende verbuchte ASCK Simbach II gegen SV Peterskirchen die maximale Punkteausbeute.
SV Peterskirchen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme von SV Peterskirchen bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Defensive von SV Peterskirchen muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 47-mal war dies der Fall. SV Peterskirchen musste sich nun schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da SV Peterskirchen insgesamt auch nur drei Siege und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SV Peterskirchen noch ausbaufähig. Nur vier von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Mit 64 Gegentreffern hat ASCK Simbach II schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur elf Tore. Das heißt, das Schlusslicht musste durchschnittlich 4,27 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Trotz der drei Zähler machte der Gast im Klassement keinen Boden gut. ASCK Simbach II fuhr nun nach langem Warten endlich den ersten Saisonsieg ein. Nur einmal ging ASCK Simbach II in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
Vor heimischem Publikum trifft SV Peterskirchen am nächsten Samstag auf den SSV Wurmannsquick, während ASCK Simbach II am selben Tag SG Tann-Reut in Empfang nimmt.