Landesliga Südwest: FSV Pfaffenhofen – TSV Aindling, 5:1 (2:1), Pfaffenhofen a.d.Ilm
Der TSV Aindling blieb gegen den FSV Pfaffenhofen chancenlos und kassierte eine herbe 1:5-Klatsche. Der FSV Pfaffenhofen ließ keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierte gegen den TSV Aindling einen klaren Erfolg. Aus dem Hinspiel hatten beide Mannschaften einen Punkt mitgenommen, als man sich mit einem 1:1 voneinander getrennt hatte.
300 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den FSV Pfaffenhofen schlägt – bejubelten in der 13. Minute den Treffer von Luka Brudtloff zum 1:0. Die Mannschaft von Ludwig Dietrich bejubelte noch das letzte Erfolgserlebnis, als Moritz Wagner für den Ausgleich sorgte (15.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Stefan Liebler in der 27. Minute. Die Pausenführung des FSV Pfaffenhofen fiel knapp aus. Florian Fischer von TSV Aindling nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Laurin Völlmerk blieb in der Kabine, für ihn kam Markus Kugler. Liebler schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (52.). In der 52. Minute stellte der FSV Pfaffenhofen personell um: Per Doppelwechsel kamen Sebastian Waas und Manuel Riebold auf den Platz und ersetzten Daniel Zanker und Yasin Keskin. Michael Senger baute den Vorsprung der Gastgeber in der 63. Minute aus. Paolo Cipolla besorgte in der Schlussphase schließlich den fünften Treffer für den FSV Pfaffenhofen (71.). Letztlich kam der FSV Pfaffenhofen gegen den TSV Aindling zu einem verdienten 5:1-Sieg.
Mit drei Punkten im Gepäck schob sich der FSV Pfaffenhofen in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den dritten Tabellenplatz. Die Offensive des FSV Pfaffenhofen in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der TSV Aindling war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 69-mal schlugen die Angreifer des FSV Pfaffenhofen in dieser Spielzeit zu. Der FSV Pfaffenhofen verbuchte insgesamt 15 Siege, sechs Remis und sieben Niederlagen. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der FSV Pfaffenhofen auf insgesamt nur sieben Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Durch diese Niederlage fällt der TSV Aindling in der Tabelle auf Platz neun zurück. Elf Siege, sieben Remis und zehn Niederlagen hat der Gast derzeit auf dem Konto. Nach sechs sieglosen Spielen ist der TSV Aindling wieder in der Erfolgsspur.
Kommende Woche tritt der FSV Pfaffenhofen bei TSV Rain/Lech an (Freitag, 18:00 Uhr), bereits zwei Tage vorher genießt der TSV Aindling Heimrecht gegen den TSV Dachau 1865.