Kreisliga II: 1. FC Stockheim – SV Wolfersgrün/Neuengrün, 6:3 (0:3), Stockheim
Trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstandes erreichte der 1. FC Stockheim einen deutlichen 6:3-Erfolg gegen den SV Wolfersgrün/Neuengrün.
Illia Polishchuk brachte den SV Wolfersgrün/Neuengrün in der zwölften Spielminute in Führung. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Alexander Fialkovski vor den 70 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für den Gast erzielte. Durch die Einwechslung von Niclas Friedlein, der für Daniel Greser kam, sollte ein Ruck durch den 1. FC Stockheim gehen (22.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Polishchuk in der 24. Minute. Die Überlegenheit des SV Wolfersgrün/Neuengrün spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. In der Halbzeit nahm der 1. FC Stockheim gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Youssouf Samoura und Hannes Lenker für Alper Yürük und Luca Hammerschmidt auf dem Platz. Für das 1:3 des Gastgebers zeichnete Noah Siegel verantwortlich (47.). Durch einen von Elias Renk verwandelten Elfmeter gelang der Mannschaft von Coach Alper Yürük in der 52. Minute der 2:3-Anschlusstreffer. Dem 4:3 durch Andre Schuberth (62.) ließen Luan Vogel (74.) und Friedlein (93.) weitere Treffer für den 1. FC Stockheim folgen. Mit dem Abpfiff des Schiedsrichters Marlin Hauck hatte der SV Wolfersgrün/Neuengrün das Polster der ersten Hälfte verspielt, sodass es letzten Endes nicht einmal für ein Unentschieden reichte.
Nach diesem Erfolg steht der 1. FC Stockheim auf dem fünften Platz der Kreisliga II. Erfolgsgarant des 1. FC Stockheim ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 81 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Der 1. FC Stockheim sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 15 summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und acht Niederlagen dazu. Der 1. FC Stockheim befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zwölf Punkte.
Große Sorgen wird sich Frank Hauck um die Defensive machen. Schon 61 Gegentore kassierte der SV Wolfersgrün/Neuengrün. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. In der Defensivabteilung des SV Wolfersgrün/Neuengrün knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Mit nun schon 14 Niederlagen, aber nur sieben Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten des SV Wolfersgrün/Neuengrün alles andere als positiv.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist der 1. FC Stockheim zu SG I TSV Küps I / TSV Schmölz I, am gleichen Tag begrüßt der SV Wolfersgrün/Neuengrün die DJK Lichtenfels vor heimischem Publikum.