Landesliga Südost: TSV Eintracht Karlsfeld – FC Wacker München, 0:1 (0:1), Karlsfeld
Mit 0:1 verlor der TSV Eintracht Karlsfeld am vergangenen Freitag zu Hause gegen den FC Wacker München. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. Das Hinspiel war mit 2:1 zugunsten des FC Wacker München geendet.
Norbert Bzunek verwandelte vor 150 Zuschauern einen Elfmeter nach 15 Minuten eiskalt zur 1:0-Führung für den Gast. Um den entscheidenden Deut besser war zur Pause das Team von Coach Fabian Lamotte, sodass es mit einer dünnen Führung in die Kabine ging. Bei FC Wacker München kam zu Beginn der zweiten Hälfte Leonard Fuchs für Osman Akbulut in die Partie. In der 58. Minute stellte Florian Hönisch um und schickte in einem Doppelwechsel Fabian Barth und Kerubel Kuflu für Daniel Contreras Dorado und Thomas Ettenberger auf den Rasen. Der Halbzeitstand von 1:0 war letztlich auch das Endergebnis. Damit hatte sich der FC Wacker München bereits vor dem Pausenpfiff auf die Siegerstraße gebracht.
Der TSV Eintracht Karlsfeld muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Gastgeber stehen mit 25 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Nun musste sich der TSV Eintracht Karlsfeld schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und sieben Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. In den letzten fünf Begegnungen holte der TSV Eintracht Karlsfeld insgesamt nur drei Zähler.
Das Fußballjahr neigt sich langsam seinem Ende entgegen, und der FC Wacker München rangiert vor den Abstiegsplätzen im unteren Mittelfeld. Der FC Wacker München bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt neun Siege, vier Unentschieden und 17 Pleiten.
Während der TSV Eintracht Karlsfeld am nächsten Samstag (14:00 Uhr) bei TSV 1860 Rosenheim gastiert, duelliert sich der FC Wacker München zeitgleich mit dem FC Unterföhring.