AK-Gr4 AB: TSV Amorbach II – SV 1919 Erlenbach/Main II, 1:3 (1:2), Amorbach
Drei Punkte gingen am Samstag aufs Konto der Reserve von SV 1919 Erlenbach/Main. Das Team von Adem Sal setzte sich mit einem 3:1 gegen die Zweitvertretung von TSV Amorbach durch. Im Hinspiel hatte TSV Amorbach II knapp die Nase mit 3:2 vorn gehabt.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 45 Zuschauern besorgte Nikodem Kraus bereits in der sechsten Minute die Führung von SV 1919 Erlenbach/Main II. Jetzt erst recht, dachte sich Vu-Phi Nguyen, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (9.). Mit einem Doppelwechsel wollte SV 1919 Erlenbach/Main II frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Adem Sal David Halemba und Kevin Oswald für Tim Howorka und Mustafa Kaymakci auf den Platz (17.). Nikolaj Schmidt nutzte die Chance für die Gäste und beförderte in der 38. Minute das Leder zum 2:1 ins Netz. Bartosz Zelasko von TSV Amorbach II nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Benedikt Büchler blieb in der Kabine, für ihn kam David Härtel. Komfortabel war die Pausenführung von SV 1919 Erlenbach/Main II nicht, aber immerhin ging SV 1919 Erlenbach/Main II mit einem Tor Vorsprung in die Umkleidekabinen. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Oswald, der das 3:1 aus Sicht von SV 1919 Erlenbach/Main II perfekt machte (90.). Schiedsrichter Birol Yigit beendete schließlich das Spiel und somit kassierte TSV Amorbach II eine schmerzliche Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Mit 84 Gegentreffern hat der Tabellenletzte schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 14 Tore. Das heißt, das Heimteam musste durchschnittlich 3,82 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. TSV Amorbach II muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der AK-Gr4 AB markierte weniger Treffer als TSV Amorbach II. Mit nun schon 19 Niederlagen, aber nur einem Sieg und zwei Unentschieden sind die Aussichten von TSV Amorbach II alles andere als positiv. TSV Amorbach II musste ohne einen einzigen Dreier in den letzten fünf Spielen eine Talfahrt im Tableau hinnehmen.
SV 1919 Erlenbach/Main II gab durch diesen Erfolg die rote Laterne ab. Mit erschreckenden 88 Gegentoren stellt SV 1919 Erlenbach/Main II die schlechteste Abwehr der Liga. SV 1919 Erlenbach/Main II bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwei Siege, ein Unentschieden und 19 Pleiten. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam SV 1919 Erlenbach/Main II auf insgesamt nur drei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist TSV Amorbach II zu SC Freudenberg, tags zuvor begrüßt SV 1919 Erlenbach/Main II (SG 1) SV Weilbach vor heimischem Publikum. Anstoß ist um 16:00 Uhr.