BZL Schwaben Süd: SV Mering – TSV 1862 Babenhausen, 4:2 (1:1), Mering
Durch ein 4:2 holte sich der SV Mering in der Partie gegen den TSV 1862 Babenhausen drei Punkte. Pflichtgemäß strich der SV Mering gegen den TSV 1862 Babenhausen drei Zähler ein. Im Hinspiel hatte der TSV 1862 Babenhausen die volle Punktzahl für sich reklamiert und mit 3:1 gesiegt.
Mergim Miroci besorgte vor 99 Zuschauern das 1:0 für das Team von Coach Simon Fischäß. Die Gäste bejubelten noch das letzte Erfolgserlebnis, als Daniel Kapfer für den Ausgleich sorgte (34.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Fatih Ademi machte in der 54. Minute das 2:1 des TSV 1862 Babenhausen perfekt. Der SV Mering drängte auf den Ausgleich. Für frischen Wind sollten Jonas Niemi und Harald Kerber sorgen, die per Doppelwechsel für Maximilian Kless und Kapfer auf das Spielfeld kamen (66.). Dem Spitzenreiter gelang mithilfe des TSV 1862 Babenhausen der Ausgleich, als Silas Bauer das Leder in das eigene Tor lenkte (69.). Simon Gail verwandelte in der 90. Minute einen Elfmeter und brachte dem SV Mering die 3:2-Führung. Kurz darauf traf Niemi in der Nachspielzeit für die Elf von Coach Thilo Wilke (94.). Schließlich sprang für den Gastgeber gegen den TSV 1862 Babenhausen ein Dreier heraus.
Die errungenen drei Zähler gingen für den SV Mering einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Die Offensive des SV Mering in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der TSV 1862 Babenhausen war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 69-mal schlugen die Angreifer des SV Mering in dieser Spielzeit zu. 19 Siege, ein Remis und sechs Niederlagen hat der SV Mering derzeit auf dem Konto.
Der TSV 1862 Babenhausen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit 27 gesammelten Zählern hat der TSV 1862 Babenhausen den 13. Platz im Klassement inne. In der Verteidigung des TSV 1862 Babenhausen stimmt es ganz und gar nicht: 58 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich der TSV 1862 Babenhausen schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die acht Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Während bei TSV 1862 Babenhausen derzeit mächtig Sand im Getriebe ist – in den letzten vier Spielen holte man keinen Sieg – hat der SV Mering mit 58 Punkten gut lachen.
Der SV Mering ist am kommenden Sonntag zu Gast bei TSV Legau. Am Mittwoch ist der TSV 1862 Babenhausen in der Fremde bei SpVgg Lagerlechfeld gefordert.