Landesliga Südwest: SSV Niedersonthofen – TSV Aindling, 2:1 (0:0), Waltenhofen
Drei Punkte gingen am Samstag aufs Konto von SSV Niedersonthofen. Das Team von Felix Thum setzte sich mit einem 2:1 gegen den TSV Aindling durch. Die Experten wiesen dem TSV Aindling vor dem Match gegen SSV Niedersonthofen die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren. Im Hinspiel hatte der TSV Aindling keinen Zweifel an der eigenen Klasse aufkommen lassen und das Duell mit 4:0 gewonnen.
Im ersten Durchgang tasteten sich die beiden Mannschaften lediglich ab, Tore gab es nicht zu verzeichnen. Alexander Lechner brachte den TSV Aindling in der 49. Minute ins Hintertreffen. Für frischen Wind sollte Einwechselmann Nico Baumeister sorgen, dem Florian Fischer das Vertrauen schenkte (65.). Der Treffer von Andreas Abend aus der 72. Minute bedeutete vor den 100 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten von SSV Niedersonthofen. Florian Fischer setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Samuel Thang und Luca Gießer auf den Platz (77.). Kurz vor Ultimo war noch Baumeister zur Stelle und zeichnete für das erste Tor des TSV Aindling verantwortlich (88.). Mit Abend und Lenni Tröber nahm Felix Thum in der 180. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Fabian Maderholz und Sebastian Reichart. In den 90 Minuten war SSV Niedersonthofen im gegnerischen Strafraum erfolgreicher als der TSV Aindling und fuhr somit einen 2:1-Sieg ein.
Kurz vor dem Saisonende heißt die Realität von SSV Niedersonthofen unteres Mittelfeld. Der Gastgeber bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt neun Siege, drei Unentschieden und 19 Pleiten. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte SSV Niedersonthofen die dritte Pleite am Stück.
Der TSV Aindling befindet sich mit 43 Zählern kurz vor dem Abschluss der Saison im Niemandsland der Tabelle.
Am kommenden Freitag trifft SSV Niedersonthofen auf den FC Kempten, der TSV Aindling spielt tags darauf gegen den TSV Rain/Lech.