Frauen Landesliga Süd: FC Alburg – SC Biberbach, 6:3 (3:1), Straubing
SC Biberbach wurde der eigenen Favoritenstellung nicht gerecht und verlor bei FC Alburg deutlich mit 3:6. Wer hätte das gedacht? FC Alburg wuchs über sich hinaus und fügte SC Biberbach eine Pleite zu. Das Hinspiel hatte SC Biberbach mit 5:3 gewonnen.
90 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für FC Alburg schlägt – bejubelten in der 30. Minute den Treffer von Lena Hasenclever zum 1:0. In der 31. Minute brachte Emelie Lenski das Netz für die Mannschaft von Trainer Peter Hillmeier zum Zappeln. Helena Kettl überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für die Heimmannschaft (37.). Ehe der Schiedsrichter Michael Englmeier die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Julia Rauchmann zum 1:3 zugunsten von SC Biberbach (42.). Mit der Führung für FC Alburg ging es in die Halbzeitpause. In der Halbzeit nahm SC Biberbach gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Maja Mirkic und Sabrina Eder für Mona Lichtenstern und Marlene Kahn auf dem Platz. Violetta Frese schoss für das Team von Coach Lisa Seidler; Fabian Wolf in der 53. Minute das zweite Tor. Mit Lenski und Helene Schröter nahm Peter Hillmeier in der 69. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ida Grimm und Marlene Altmann. Mit einem schnellen Hattrick (71./76./80.) zum 6:2 schockte Hasenclever SC Biberbach. Kurz vor Ultimo war noch Sophia Hammerl zur Stelle und zeichnete für das dritte Tor der Gäste verantwortlich (86.). Am Schluss fuhr FC Alburg gegen SC Biberbach auf eigenem Platz einen Sieg ein.
Ligaweit fängt kein Team mehr Gegentreffer als FC Alburg. Man kassierte bereits 57 Tore gegen sich. FC Alburg verließ mit dem Erfolg die Schlussposition der Frauen Landesliga Süd.
Bei SC Biberbach präsentierte sich die Abwehr angesichts 40 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (56). Der Patzer von SC Biberbach zog im Klassement keine Folgen nach sich. Zehn Siege, ein Remis und sechs Niederlagen hat SC Biberbach derzeit auf dem Konto.
FC Alburg steckt nach sechs Partien ohne Sieg im Schlamassel, während SC Biberbach mit aktuell 31 Zählern alle Trümpfe in der Hand hat.
Während FC Alburg am nächsten Sonntag (13:00 Uhr) bei SV RW Überacker gastiert, steht für SC Biberbach einen Tag vorher der Schlagabtausch bei SV Frauenbiburg auf der Agenda.