Frauen BZL 01: SV Bütthard – FSV Wörth, 2:0 (2:0), Bütthard
Für FSV Wörth gab es in der Partie gegen SV Bütthard, an deren Ende eine 0:2-Niederlage stand, nichts zu holen. Als Favorit rein – als Sieger raus. SV Bütthard hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel hatten sich beide Seiten wenig geschenkt. Letztlich hatte die Mannschaft von Coach Benjamin Geiger mit 3:2 gesiegt.
Für Vanessa Bernadowitz war der Einsatz nach elf Minuten vorbei. Für sie wurde Amelie Heck eingewechselt. 60 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für SV Bütthard schlägt – bejubelten in der 28. Minute den Treffer von Jana Mark zum 1:0. Ehe der Schiedsrichter Laurens Möller die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Louisa Moll zum 2:0 zugunsten des Heimteams (43.). Mit der Führung für SV Bütthard ging es in die Halbzeitpause. Zum Seitenwechsel ersetzte Linda Neuberger von SV Bütthard ihre Teamkameradin Elena Popp. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Benjamin Geiger, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Karolina Probst und Sophie Liebenstein kamen für Christin Karl und Marie Hofmann ins Spiel (57.). Den Grundstein für den Sieg über FSV Wörth legte SV Bütthard bereits in Halbzeit eins. Da in Durchgang zwei keine weiteren Treffer mehr fielen, war der Pausenstand am Ende auch das Endergebnis.
Im Tableau hatte der Sieg von SV Bütthard keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz vier. SV Bütthard sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf sechs summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und zwei Niederlagen dazu. Mit vier Siegen und einem Unentschieden zeigte sich SV Bütthard in den letzten fünf Spielen von der starken Seite.
FSV Wörth muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. In der Tabelle liegt das Team von Coach Frederic Balonier nach der Pleite weiter auf dem sechsten Rang. Die Ausbeute der Offensive ist bei Gast verbesserungswürdig, was man an den erst 16 geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. Mit nun schon sieben Niederlagen, aber nur zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten von FSV Wörth alles andere als positiv. FSV Wörth taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Als Nächstes steht für SV Bütthard eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (11:00 Uhr) geht es gegen (SG) Elsava Elsenfeld/SV Großwallstadt. FSV Wörth empfängt – ebenfalls am Sonntag – FC Gollhofen.