Bezirksliga Oberfranken West: SC Sylvia Ebersdorf – TSV Neukenroth, 6:0 (3:0), Ebersdorf
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich der SC Sylvia Ebersdorf und TSV Neukenroth mit dem Endstand von 6:0. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SC Sylvia Ebersdorf heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Das Hinspiel beider Teams war 2:1 für den SC Sylvia Ebersdorf geendet.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 70 Zuschauern besorgte Anton Schmidt bereits in der sechsten Minute die Führung des Spitzenreiters. Ein frühes Ende hatte das Spiel für Julius Wagner von TSV Neukenroth, der in der 15. Minute vom Platz musste und von Lukas Fröba ersetzt wurde. Florian Seiler schoss die Kugel zum 2:0 für den SC Sylvia Ebersdorf über die Linie (25.). In der 35. Minute verwandelte Florin Balan einen Elfmeter zum 3:0 für die Mannschaft von Jakob Engelmann. Das überzeugende Auftreten der Gastgeber fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Thomas Lipfert von TSV Neukenroth nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Florian Maurer blieb in der Kabine, für ihn kam Luca Meißner. Mit dem 4:0 durch Seiler schien die Partie bereits in der 47. Minute mit dem SC Sylvia Ebersdorf einen sicheren Sieger zu haben. In der 49. Minute legte Schmidt zum 5:0 zugunsten des SC Sylvia Ebersdorf nach. Gleich drei Wechsel nahm der SC Sylvia Ebersdorf in der 64. Minute vor. Balan, Seiler und Lukas Friedrich verließen das Feld für Gökhan Sener, Niclas Jacob und Dominik Schwarz. Der sechste Streich des SC Sylvia Ebersdorf war Schwarz vorbehalten (79.). Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Jan Gäbelein fuhr der SC Sylvia Ebersdorf einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Nach 28 Spieltagen und nur drei Niederlagen stehen für den SC Sylvia Ebersdorf 69 Zähler zu Buche. Der Defensivverbund des SC Sylvia Ebersdorf steht nahezu felsenfest. Erst 15-mal gab es ein Durchkommen für den Gegner.
TSV Neukenroth muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der Gast befindet sich mit 44 Zählern kurz vor dem Abschluss der Saison im Niemandsland der Tabelle. Mit dem Gewinnen tut sich TSV Neukenroth weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Der SC Sylvia Ebersdorf stellt sich am Sonntag (15:00 Uhr) bei TSV 1860 Staffelstein vor, einen Tag vorher und zur selben Zeit empfängt TSV Neukenroth den TSV Schammelsdorf.