AK 4 HO/TIR/WUN: SC Grünhaid – SV Leutendorf, 0:7 (0:4), Schönwald
SV Leutendorf feierte am Sonntag in Schönwald einen 7:0-Kantersieg. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 30 Zuschauern besorgte Maximilian Stegert bereits in der siebten Minute die Führung von SV Leutendorf. Hannes Menzel brachte den Ball zum 2:0 zugunsten der Elf von Trainer Martin Kastner über die Linie (20.). Mit dem 3:0 durch Stegert schien die Partie bereits in der 30. Minute mit dem Spitzenreiter einen sicheren Sieger zu haben. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Marco Fischer, der noch im ersten Durchgang Carsten Fischer für Timon Bätge brachte (40.). Maximilian Bogner verwandelte in der 44. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung von SV Leutendorf auf 4:0 aus. Der tonangebende Stil des Gasts spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. In der Pause stellte Martin Kastner um und schickte in einem Doppelwechsel Andreas Eller und Florian Schrott für Paul Seeberger und Bogner auf den Rasen. SV Leutendorf baute die Führung aus, indem Eller zwei Treffer nachlegte (55./70.). Der Treffer von Daniel Wohlrab in der 80. Minute schürte bei Fans und Spielern die Hoffnung auf den Aufstieg. Mit dem Spielende fuhr SV Leutendorf einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für SC Grünhaid klar, dass gegen SV Leutendorf heute kein Kraut gewachsen war.
Wann bekommt der Tabellenletzte die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen SV Leutendorf gerät SC Grünhaid immer weiter in die Bredouille. Mit nur 15 Treffern stellt SC Grünhaid den harmlosesten Angriff der AK 4 HO/TIR/WUN. Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und die Gastgeber haben noch keinen einzigen Sieg auf dem Konto.
Nach 20 Spieltagen und nur zwei Niederlagen stehen für SV Leutendorf 54 Zähler zu Buche. Der Defensivverbund von SV Leutendorf steht nahezu felsenfest. Erst 18-mal gab es ein Durchkommen für den Gegner. SV Leutendorf erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien zwölf Zähler.
Die Defensivleistung von SC Grünhaid lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen SV Leutendorf offenbarte SC Grünhaid eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am Sonntag muss SC Grünhaid bei der Reserve von SpVgg Faßmannsreuth ran, zeitgleich wird SV Leutendorf von der Zweitvertretung von (SG1)Marktleuthen II/Höchstädt in Empfang genommen.