Kreisklasse Nord: TSV Kleinschwarzenlohe – TSV Georgensgmünd, 2:1 (2:0), Wendelstein
TSV Georgensgmünd kehrte vom Auswärtsspiel gegen TSV Kleinschwarzenlohe mit leeren Händen zurück. Am Ende hieß es 1:2. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Alexandros Schmalzbauer von TSV Kleinschwarzenlohe, der in der 15. Minute vom Platz musste und von Marco Pölloth ersetzt wurde. 85 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Mannschaft von Coach Rino Letizia schlägt – bejubelten in der 21. Minute den Treffer von Azzeddine Palm zum 1:0. Das Heimteam baute den Vorsprung mit der Hilfe des Gegners weiter aus. Unglücksrabe Leon Hienz beförderte den Ball in der 32. Minute ins eigene Netz und erhöhte damit die Führung von TSV Kleinschwarzenlohe auf 2:0. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Felix Probst, der noch im ersten Durchgang Yannick Schulte für Niklas Rößler brachte (42.). Ohne weitere Tore ging es in die Pause. Das 1:2 von TSV Georgensgmünd stellte Hienz sicher (51.). Obwohl TSV Kleinschwarzenlohe nach erfolgreicher erster Hälfte keine weiteren Tore gelangen, schaffte es TSV Georgensgmünd zugleich nicht, die Partie zu drehen. Sie endete mit 2:1.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei TSV Kleinschwarzenlohe. Die mittlerweile 61 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte TSV Kleinschwarzenlohe nur vier Zähler.
TSV Georgensgmünd muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Wo bei Gast der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 30 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft.
TSV Kleinschwarzenlohe setzte sich mit diesem Sieg von TSV Georgensgmünd ab und belegt nun mit 27 Punkten den neunten Rang, während TSV Georgensgmünd weiterhin 21 Zähler auf dem Konto hat und den zwölften Tabellenplatz einnimmt. TSV Georgensgmünd musste sich nun schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da TSV Georgensgmünd insgesamt auch nur fünf Siege und sechs Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. TSV Kleinschwarzenlohe bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, drei Unentschieden und 13 Pleiten.
Kommenden Sonntag (15:00 Uhr) tritt TSV Kleinschwarzenlohe bei SV Pfaffenhofen an, schon drei Tage vorher muss TSV Georgensgmünd seine Hausaufgaben bei TV Eckersmühlen erledigen.