Landesliga Nordost: TSV 1860 Weißenburg – SV Lauterhofen, 3:2 (1:1), Weißenburg i.Bay.
Durch ein 3:2 holte sich der TSV 1860 Weißenburg zu Hause drei Punkte. Der Gast SV Lauterhofen hatte das Nachsehen. Das Team von Trainer Tim Lotter wurde der Favoritenrolle somit gerecht. Im Hinspiel hatte der SV Lauterhofen nichts anbrennen lassen und war als 4:1-Sieger vom Platz gegangen.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 160 Zuschauern bereits flott zur Sache. Noah Leitel stellte die Führung des TSV 1860 Weißenburg her (10.). Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit machte Fabian Schmid das 1:1 zugunsten des SV Lauterhofen (42.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Mit einem Doppelwechsel wollte der SV Lauterhofen frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Gerd Klaus David Wildfeuer und Daniel Geitner für Christoph Ortner und Fabian Scherer auf den Platz (55.). Bastian Meyer verwandelte in der 57. Minute einen Elfmeter und brachte dem Gast die 2:1-Führung. Jetzt erst recht, dachte sich Kamalou Tchagouni, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (59.). Das Unentschieden zeichnete sich mehr und mehr ab, doch dann schlug Leitel in der Nachspielzeit zu und erzielte den Führungstreffer für den TSV 1860 Weißenburg. Letztlich nahmen die Gastgeber gegen den direkten Abstiegskonkurrenten wichtige Punkte mit und trugen einen Sieg davon.
Mit drei Punkten im Gepäck verließ der TSV 1860 Weißenburg die Abstiegsplätze und nimmt jetzt den 13. Tabellenplatz ein. Der TSV 1860 Weißenburg bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zehn Siege, sieben Unentschieden und 16 Pleiten.
Der SV Lauterhofen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der SV Lauterhofen steht mit 24 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Der SV Lauterhofen musste sich nun schon 23-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SV Lauterhofen insgesamt auch nur sieben Siege und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte der SV Lauterhofen die fünfte Pleite am Stück.
Am nächsten Samstag (14:00 Uhr) reist der TSV 1860 Weißenburg zu ASV Weisendorf, gleichzeitig begrüßt der SV Lauterhofen den SC 04 Schwabach auf heimischer Anlage.