KL Ost: SSV Alsmoos-Petersdorf – SF Friedberg, 11:0 (5:0), Petersdorf
SF Friedberg präsentierte sich gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf in einer desaströsen Verfassung und verlor mit 0:11. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SSV Alsmoos-Petersdorf heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Fabio la Russa den SSV Alsmoos-Petersdorf vor 100 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Das Team von Trainer Oktay Yavus machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Luca Manhart (7.). Der Gastgeber baute die Führung aus, indem Mathias Benesch zwei Treffer nachlegte (9./40.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Matthias Schuster, der noch im ersten Durchgang Simon Metzger für Til Ocklenburg brachte (30.). Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Manhart seine Chance und schoss das 5:0 (42.) für den SSV Alsmoos-Petersdorf. SF Friedberg sah in Durchgang eins kein Land und lag zur Pause unaufholbar zurück. Benesch (46.) und la Russa (52.) brachten den SSV Alsmoos-Petersdorf mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Zum Seitenwechsel ersetzte Matthias Oberfrank von SF Friedberg seinen Teamkameraden Lukas Bittner. In der Halbzeitpause änderte Oktay Yavus das Personal und brachte Vitus Brandmair und Yusef Al-Khovari mit einem Doppelwechsel für Oktay Yavus und Florian Gai auf den Platz. Luca Reinthaler gelang ein Doppelpack (67./76.), mit dem er das Ergebnis auf 9:0 hochschraubte. Innerhalb weniger Minuten trafen Benesch (88.) und Okan Yavuz (90.). Damit bewies der SSV Alsmoos-Petersdorf nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Am Ende ließ der SSV Alsmoos-Petersdorf kein gutes Haar an SF Friedberg und gewann außerordentlich hoch.
Der SSV Alsmoos-Petersdorf sprang mit diesem Erfolg auf den sechsten Platz. Offensiv konnte dem SSV Alsmoos-Petersdorf in der KL Ost kaum jemand das Wasser reichen, was die 67 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren.
SF Friedberg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Der Gast steht mit 21 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Im Angriff weist SF Friedberg deutliche Schwächen auf, was die nur 34 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Nun musste sich SF Friedberg schon 19-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam SF Friedberg auf insgesamt nur drei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Der SSV Alsmoos-Petersdorf tritt als Nächstes am 25.05.2026, um 15:00 Uhr, bei FC Rennertshofen an. Bereits zwei Tage vorher reist SF Friedberg zu Sport-Freunde Bachern. Anpfiff ist ebenfalls um 15:00 Uhr.