An diesem Wochenende geht in der Bayernliga Nord der 23. Spieltag über die Bühne. Dabei sollen nun auch die letzten Teams ihr erstes Spiel im neuen Jahr absolvieren. Los geht es gleich mit vier Begegnungen, die am Freitag ab 19 Uhr ausgetragen werden. Der neue Spitzenreiter SC Eltersdorf will dabei im Titelrennen mit einem Sieg gegen den formstarken Würzburger FV 04 vorlegen. Verfolger FC Eintracht Bamberg will mit einem Dreier beim TSV Neudrossenfeld den Anschluss an die Spitze halten. Der TSV Kornburg hat in seinem ersten Spiel nach der Winterpause den ATSV Erlangen zu Gast. Außerdem stehen sich die abstiegsbedrohte SpVgg SV Weiden und der FSV Stadeln gegenüber.
Die weiteren vier Begegnungen stehen am Samstag auf dem Programm. Ab 14 Uhr greift der "Wintermeister" ASV Neumarkt nach knapp 100 Tagen Pause erstmals wieder in das Geschehen ein. Der ASV fordert den Aufsteiger SC Großschwarzenlohe heraus. Gleichzeitig ist die SpVgg Bayern Hof beim FC Coburg zu Gast.
Der ASV Cham gastiert ebenfalls am Samstag ab 16 Uhr bei der DJK Gebenbach. Zum Abschluss der Runde kommt es ab 17 Uhr zum Regensburger Stadtduell zwischen der zweiten Mannschaft des SSV Jahn und dem Lokalrivalen SV Fortuna. Die U21 des FC Ingolstadt 04 hat an diesem Wochenende spielfrei.
Keine guten Erinnerungen hat die SpVgg SV Weiden an das Hinspiel beim Liganeuling FSV Stadeln. Damals schickte Stadeln den Gegner mit einer 0:3-Niederlage im Gepäck wieder nach Hause. Das soll sich diesmal ändern. Allerdings spricht die derzeitige Form nicht unbedingt für die Hausherren. Die zurückliegenden drei Spiele gingen allesamt verloren. Seit vier Begegnungen wartet Weiden auf einen Sieg und belegt deshalb einen Platz in der Gefahrenzone der Liga. Aber auch der Aufsteiger aus Stadeln hat seit vier Partien nicht mehr gewonnen (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen).
"Wir tun nach unserer 1:2-Heimniederlage gegen Ingolstadt gut daran, auf uns und auf unsere Intensität zu schauen", stellt Jan Gernlein, Trainer des FC Eintracht Bamberg, vor der Partie beim TSV Neudrossenfeld klar. "Die Art und Weise, wie wir Spiele bestreiten, ist entscheidend dafür, ob wir am Ende erfolgreich sein werden. Wir haben einen guten Gegner vor der Brust, der uns den Start in die Restrunde noch weiter erschweren möchte. Damit gilt es umzugehen und zu zeigen, welche Qualität wir alle in uns haben." Nach der Niederlage zum Jahresauftakt gegen Ingolstadts U21 mussten die "Domreiter" am vergangenen Wochenende wieder eine Zwangspause einlegen, weil das Heimspiel gegen den Titelkandidaten ASV Neumarkt ausgefallen war. Neudrossenfeld startete ebenfalls mit einer Niederlage in das neue Jahr, unterlag beim heimstarken beim ASV Cham 0:1. Das Hinspiel zwischen Neudrossenfeld und Bamberg endete 1:1.
Die gute Form des abstiegsbedrohten Würzburger FV 04, der aus seinen letzten fünf Begegnungen zehn von 15 möglichen Punkten eingefahren hat, wird an diesem Wochenende auf die Probe gestellt. Die Unterfranken sind beim neuen Spitzenreiter SC Eltersdorf zu Gast. "Wir hatten mit dem Derbysieg in Erlangen einen sehr guten Start in die Restrunde. Das pusht uns, diese Energie wollen wir gleich mit in das Spiel gegen den WFV nehmen", gibt SCE-Trainer Bernd Eigner die Marschroute vor. "Es lief noch nicht alles rund, aber am Ende haben wir das Spiel auf unsere Seite gezogen und müssen jetzt genau dort anknüpfen. Wir gehen zwar als Favorit in die Begegnung, sind aber natürlich gewarnt. Der WFV hat mit Disziplin und Einsatz den 1:0-Heimsieg gegen die DJK Gebenbach erkämpft. Deshalb erwarte ich ein zweikampfbetontes Spiel, in dem wir Kampf und Leidenschaft an den Tag legen und um jeden Zentimeter kämpfen müssen", so Eigner weiter. Das Hinrundenduell endete 4:1 für seine "Quecken".
Der ATSV Erlangen muss für die Begegnung beim TSV Kornburg personell umbauen. Jeffrey Stielke ist nicht mit dabei, weil er sich im ersten Spiel des Jahres gegen den SC Eltersdorf (1:2) die Rote Karte eingehandelt hatte. Für die Hausherren ist es dagegen das erste Ligaspiel im neuen Jahr, weil die Partie am letzten Wochenende bei der SpVgg Bayern Hof wegen widriger Witterungs- und Platzbedingungen nicht stattfinden konnte. Damit steht nun das erste Punktspiel nach mehr als drei Monaten Pause an. Zuletzt holte der TSV einen Punkt aus drei Partien und rangiert deshalb nur knapp über dem Strich. In der Hinserie trennten sich die Klubs 1:1.
Die SpVgg Bayern Hof, die beim FC Coburg ihr erstes Spiel im neuen Jahr absolviert, hat die lange Winterpause genutzt, um wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Nun verlängerte auch Trainer Henrik Schödel seinen Vertrag an der Grünen Au. "Die frühzeitige Verlängerung ist ein wichtiges Signal für unsere Kaderplanung und die strategische Ausrichtung der kommenden Jahre", heißt es aus der Hofer Vereinsführung. "Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Konstellation die richtigen Voraussetzungen geschaffen haben, um unsere sportlichen Ziele in den kommenden Jahren konsequent anzugehen." Zuvor hatten die Hofer den Abschied von Sebastian Strößner, Leiter des Talentförderzentrums, bekanntgegeben. "Wir hätten ihn sehr gerne gehalten und den Vertrag ebenfalls verlängert. Aber wir respektieren seine Entscheidung und seine Prioritäten. Sebastian war mit enormem zeitlichem Aufwand für den Verein da - immer mit dem Ziel, es noch ein Stück besser zu machen", sagt Präsident Tim Wonsack. Jetzt geht es für die Hofer Bayern beim Spiel in Coburg darum, die Gastgeber auf Abstand zu halten. In der Hinserie gab es einen deutlichen Sieger. Nach drei Treffern im ersten Durchgang gewannen die Hofer vor heimischer Kulisse souverän 3:0.
Das lange Warten soll nun endlich ein Ende haben. Nach knapp 100 Tagen ohne Punktspiel greift nun auch der "Wintermeister" ASV Neumarkt wieder in das Geschehen ein. Zu Gast ist der Tabellenletzte SC Großschwarzenlohe. Dass es derzeit optimal für den ASV läuft, bewiesen die Neumarkter auch mit den jüngsten Vertragsverlängerungen. Sowohl Cheftrainer Sven Zurawka als auch sein Assistent Drilon Asani haben ihre Verträge bis zum Sommer 2028 ausgeweitet. Damit stellt der ASV schon früh die Weichen für die Zukunft. Das Trainer-Duo kann im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Großschwarzenlohe allerdings nicht auf Marlon Misetic zurückgreifen, weil er sich im letzten Duell des alten Jahres beim TSV Neudrossenfeld (3:1) die Rote Karte eingehandelt hatte. Keinen Sieger hatte es im ersten Aufeinandertreffen im Sommer gegeben. Am Ende stand ein 3:3-Unentschieden zwischen Großschwarzenlohe und Neumarkt auf der Anzeigetafel.
Der fünfte Sieg in Serie für den Tabellenvierten ASV Cham (1:0 gegen den TSV Neudrossenfeld) wurde von der schweren Verletzung von Andre Adkins überschattet. Der Mittelfeldspieler zog sich einen Achillessehnenriss zu und muss mehrere Monate pausieren - erstmals im bevorstehenden Gastspiel bei der DJK Gebenbach. Für die Hausherren wird die Luft nach der jüngsten Niederlage im Kellerduell beim Würzburger FV 04 (0:1) wieder dünner. Der Vorsprung auf die möglichen Abstiegsplätze beträgt noch vier Zähler. In einer torreichen Begegnung behielt der ASV Cham in der Hinrunde letztlich 6:2 die Oberhand.
Es ist Derby-Zeit in Regensburg. Die U21 des SSV Jahn empfängt den SV Fortuna, der erstmals in diesem Jahr im Einsatz ist. Dabei kommt es zu einer besonderen Aktion vor dem Spiel. Bevor es um wichtige Punkte in der Liga geht, haben die Regensburger zu einer Typisierungsaktion aufgerufen, weil im familiären Umfeld eines ehemaligen "Jahnschmiede"-Talents und aktuellen Fortuna-Spielers jemand auf eine Stammzellenspende angewiesen ist. Sportlich musste der SV Fortuna zuletzt zwei personelle Rückschläge hinnehmen. Philip Bockes verlässt den Verein und wird ab der kommenden Saison spielender Co-Trainer beim TSV Bad Abbach. Auch Niklas Milletich hat seinen Abschied angekündigt. Der Innenverteidiger kehrt im Sommer in seine Heimat nach Österreich zurück. Das erste Stadtderby in dieser Saison hatte der SV Fortuna 3:1 für sich entschieden.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
19 | 13 | 0 | 6 | 35:17 | 18 | 39 |
| 2. |
|
19 | 11 | 4 | 4 | 41:29 | 12 | 37 |
| 3. |
|
21 | 10 | 5 | 6 | 46:30 | 16 | 35 |
| 4. |
|
19 | 10 | 5 | 4 | 32:18 | 14 | 35 |
| 5. |
|
19 | 9 | 5 | 5 | 33:23 | 10 | 32 |
| 6. |
|
19 | 8 | 5 | 6 | 41:32 | 9 | 29 |
| 7. |
|
20 | 9 | 2 | 9 | 34:34 | 0 | 29 |
| 8. |
|
19 | 8 | 4 | 7 | 27:34 | -7 | 28 |
| 9. |
|
19 | 7 | 5 | 7 | 34:31 | 3 | 26 |
| 10. |
|
20 | 8 | 2 | 10 | 26:33 | -7 | 26 |
| 11. |
|
21 | 7 | 4 | 10 | 37:36 | 1 | 25 |
| 12. |
|
19 | 7 | 4 | 8 | 25:31 | -6 | 25 |
| 13. |
|
19 | 5 | 8 | 6 | 27:26 | 1 | 23 |
| 14. |
|
19 | 4 | 9 | 6 | 30:29 | 1 | 21 |
| 15. |
|
19 | 4 | 5 | 10 | 24:45 | -21 | 17 |
| 16. |
|
19 | 5 | 2 | 12 | 22:51 | -29 | 17 |
| 17. |
|
20 | 3 | 5 | 12 | 21:36 | -15 | 14 |