Der 25. Spieltag in der Bayernliga Süd wird mit zwei Begegnungen am Freitagabend eingeläutet. Bereits ab 19 Uhr trifft der SV Erlbach dabei auf den FC Sturm Hauzenberg und will Anschluss an die Spitzenplätze halten. Der FC Sportfreunde Schwaig und der FC 1920 Gundelfingen stehen sich ab 19.30 Uhr im direkten Vergleich gegenüber.
Der Großteil der Runde geht wie gewohnt am Samstag über die Bühne. Gleichzeitig um 14 Uhr werden drei Partien angepfiffen. Der FC Ismaning will seinen guten Lauf im neuen Jahr dabei auch im Gastspiel beim FC Deisenhofen unter Beweis stellen. Außerdem trifft der TSV 1874 Kottern auf den SV Kirchanschöring und der SV Schalding-Heining fordert der SV Heimstetten heraus.
Ab 15 Uhr greift dann die zweitplatzierte U21 des TSV 1860 München in das Geschehen ein und will mit einem Derbysieg beim Schlusslicht Türkgücü München die Tabellenführung zurückerobern. Das ist aus eigener Kraft möglich, weil Ligaprimus TSV 1882 Landsberg an diesem Wochenende spielfrei hat. Ab 15.30 Uhr empfängt der TSV 1861 Nördlingen Türkspor Augsburg.
Abgeschlossen wird die Runde am Sonntag ab 15 Uhr mit der Partie zwischen dem FC Pipinsried und dem TuS Geretsried.
Der FC Sturm Hauzenberg hat vor dem Gastspiel beim SV Erlbach weitere Personalentscheidungen getroffen. Mit Manuel Mader, Dominik Manzenberger und Stefan Schulz haben drei weitere Akteure ihre Zusage für eine weitere Spielzeit beim FC Sturm gegeben - unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Damit die Hauzenberger auch in der kommenden Saison fünftklassig spielen, soll nun möglichst auch im Gastspiel beim SV Erlbach der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Für die Hausherren geht es dagegen vor allem darum, die Aufstiegsplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Nach der jüngsten Niederlage im Spitzenspiel beim TSV 1882 Landsberg (2:3) beträgt der Rückstand auf Platz eins zwar schon zwölf Punkte. Allerdings hat der SVE zwei Spiele weniger absolviert. Das Hinspiel in Hauzenberg hatte Erlbach 3:0 für sich entschieden.
"Dieser Erfolg war so unglaublich wichtig - für die Tabelle und auch für uns, damit wir Ruhe reinbekommen", erklärte Thomas Rudolph, Trainer des FC 1920 Gundelfingen, nach dem 2:1-Heimsieg gegen den stark abstiegsbedrohten TSV 1874 Kottern. Mit nun zwölf Zählern Vorsprung auf die Gefahrenzone kann der FCG nun deutlich beruhigter in das Duell beim punktgleichen FC Sportfreunde Schwaig gehen. Gundelfingen bezwang die Sportfreunde im ersten Aufeinandertreffen 2:0.
Zehn Punkte aus vier Spielen: Die Bilanz des FC Ismaning in diesem Jahr kann sich sehen lassen. Mit dem Aufwind im Gepäck soll es im Gastspiel beim FC Deisenhofen möglichst mit dem achten Sieg in der laufenden Spielzeit klappen. Durch den jüngsten Aufwärtstrend konnte der FCI das Polster auf die möglichen Abstiegsplätze auf elf Zähler ausbauen. Beim FCD erwartet Ismaning allerdings eine schwierige Aufgabe. Immerhin hat Deisenhofen vor eigenem Publikum sieben Spielen nicht mehr verloren (sechs Siege, ein Unentschieden) und kann sich auch durchaus Hoffnungen machen, noch in das Rennen um den Aufstieg einzugreifen. Im Hinspiel trennten sich die beiden Klubs 2:2.
Für den SV Kirchanschöring steht beim TSV 1874 Kottern die dritte Auswärtspartie in Folge statt. Nach einer Niederlage beim SV Erlbach (0:2) und einem Remis beim FC Deisenfofen (1:1) soll nun ein Dreier in Kottern folgen. Im Rennen um die Meisterschaft und den Aufstieg hat der SVK an Boden verloren. Der Rückstand auf Spitzenreiter TSV 1882 Landsberg ist auf zwölf Zähler angewachsen. Allerdings hat Kirchanschöring zwei Spiele weniger absolviert. Kottern dagegen muss dringend dreifach punkten, um die Hoffnung auf den direkten Klassenverbleib am Leben zu halten. Sieben Punkte ist der TSV vom "rettenden Ufer" entfernt. Das erste Duell endete 4:1 für Kirchanschöring.
Der SV Schalding-Heining muss für die Begegnung mit dem SV Heimstetten personell umbauen. Manuel Mörtlbauer hatte in der Begegnung beim TuS Geretsried (1:0) schon früh "Rot" gesehen und verpasst deshalb das Duell der beiden ehemaligen Regionalligisten. Mit 30 Punkten auf dem Konto befindet sich der SVS im gesicherten Tabellenmittelfeld. Sechs Punkte trennen die Passauer vom SV Heimstetten, der aus seinen jüngsten vier Begegnungen zehn von zwölf möglichen Punkten holte und deshalb den Blick in der Tabelle noch nach oben richten kann. In einer torreichen Begegnung behielt der SVH im Sommer 3:2 die Oberhand.
"Wir sind erleichtert", kommentierte Alper Kayabunar, Trainer der U21 des TSV 1860 München, den jüngsten Sieg gegen den FC Pipinsried (1:0). "In der ersten Halbzeit hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können, da hat man die Qualität des Gegners gesehen und dass sie gegen uns einfach motivierter als gegen andere Gegner sind. Die Jungs haben alles reingehauen, sehr reif gespielt und sich nicht von der Hektik und den Nickeligkeiten anstecken lassen", lobte Kayabunar, für den es nun im Stadtduell beim abgeschlagenen Schlusslicht Türkgücü zum Duell mit seinem langjährigen Verein kommt. Bei den Hausherren fehlt Taylan Soydan, weil er sich im Auswärtsspiel beim FC Ismaning (0:3) die Rote Karte eingehandelt hatte. Einen deutlichen Sieger hatte es in der Hinserie gegeben. Am Ende stand ein 5:0-Erfolg für die "Junglöwen" auf der Anzeigetafel.
Der TSV 1861 Nördlingen gehört aktuell zu den formstärksten Teams der Liga. Vor dem Duell mit Türkspor Augsburg hat der TSV seit mittlerweile neun Begegnungen nicht mehr verloren (sieben Siege, zwei Unentschieden). Die Partie gegen den Tabellenvorletzten ist nun das zweite von gleich vier aufeinanderfolgenden Heimspielen. Dank eines Doppelpacks von Ibrahim Capar hatten allerdings die Augsburger das Hinspiel gegen den TSV 2:1 gewonnen. Wegen seiner Roten Karte aus dem Spiel beim direkten Konkurrenten FC Sturm Hauzenberg (0:3) steht aber Meriton Vrenezi den Augsburgern nicht zur Verfügung.
Der FC Pipinsried kann im Heimspiel gegen den TuS Geretsried nicht in Bestbesetzung antreten. Tobias Reithmeir, der erst kürzlich unter Vertrag genommen worden war, ist nicht mit an Bord, nachdem er im Nachholspiel unter der Woche beim neuen Tabellenführer TSV 1882 Landsberg (1:2) die Rote Karte kassiert hatte. Seit mittlerweile vier Begegnungen (ein Punkt) hat der FCP nicht mehr gewonnen und dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe eingebüßt. Aber auch die Gäste aus Geretsried gingen zuletzt zweimal am Stück leer aus, ohne dabei einen eigenen Treffer zu markieren. Der erste Vergleich ging 2:0 für Pipinsried aus.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
23 | 14 | 7 | 2 | 60:33 | 27 | 49 |
| 2. |
|
22 | 14 | 4 | 4 | 45:18 | 27 | 46 |
| 3. |
|
22 | 11 | 5 | 6 | 35:32 | 3 | 38 |
| 4. |
|
21 | 10 | 7 | 4 | 45:21 | 24 | 37 |
| 5. |
|
21 | 11 | 4 | 6 | 30:20 | 10 | 37 |
| 6. |
|
23 | 10 | 6 | 7 | 48:34 | 14 | 36 |
| 7. |
|
21 | 9 | 7 | 5 | 44:40 | 4 | 34 |
| 8. |
|
20 | 9 | 4 | 7 | 34:26 | 8 | 31 |
| 9. |
|
20 | 8 | 6 | 6 | 32:24 | 8 | 30 |
| 10. |
|
23 | 8 | 6 | 9 | 32:36 | -4 | 30 |
| 11. |
|
21 | 8 | 6 | 7 | 34:33 | 1 | 30 |
| 12. |
|
22 | 7 | 8 | 7 | 34:37 | -3 | 29 |
| 13. |
|
22 | 7 | 4 | 11 | 27:37 | -10 | 25 |
| 14. |
|
20 | 5 | 3 | 12 | 22:38 | -16 | 18 |
| 15. |
|
21 | 5 | 1 | 15 | 17:41 | -24 | 16 |
| 16. |
|
22 | 3 | 4 | 15 | 19:46 | -27 | 13 |
| 17. |
|
22 | 2 | 2 | 18 | 13:55 | -42 | 8 |