Mit zwei intensiven Workshops zum Thema "Kommunizieren und Führen im Ehrenamt" hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) im Sommer 2025 ein neues Fortbildungsformat gestartet, das gezielt die Kompetenzen seiner ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärkt.
Der erste Workshop fand im Juli im "Haus des Fußballs" in München statt, der zweite im September im Hubert-Schwarz-Zentrum in Büchenbach. Insgesamt nahmen 25 ehrenamtliche Funktionärinnen und Funktionäre aus allen sieben bayerischen Bezirken teil – darunter Spielleiter, Ehrenamtsbeauftragte, Kreis-Vorsitzende, Jugendmitarbeiterinnen, Sportrichter, Vertreterinnen des Frauen- und Mädchenfußballs sowie Schiedsrichtervertreter.
"Bildung und Ehrenamt sind elementare Bausteine, die zusammengehören. Wir müssen Sorge für unsere über 900 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen und sie für ihre Aufgaben im bayerischen Amateurfußball fit machen. Richtige und wertschätzende Kommunikation ist einer der wichtigsten Bausteine im Zusammenwirken mit unseren Vereinen", betont BFV-Vizepräsidentin Inge Pirner die Bedeutung solcher Bildungsangebote.
Unter Leitung der Münchner Trainerin Tatiana Klein setzten sich die Teilnehmenden mit Themen wie erfolgreicher Kommunikation, Führungsverhalten, Konfliktbewältigung und konstruktivem Feedback auseinander. In gemischten Gruppen wurden unterschiedliche Perspektiven eingebracht und Herausforderungen aus den verschiedensten Ebenen des Ehrenamts gemeinsam reflektiert.
"Wenn Menschen wie die Ehrenamtlichen des BFV so viel Zeit und Herzblut investieren, ist es unerlässlich, sie mit Fortbildung zu unterstützen. Ihre Rolle ist besonders herausfordernd, weil sie führen müssen, ohne disziplinarische Verantwortung zu haben. Ich finde es großartig, dass der BFV diese Menschen stärkt und ihnen wertvolle Werkzeuge an die Hand gibt", lobte Klein das Engagement der Ehrenamtlichen.
Von dem Angebot profitieren letztlich auch die rund 4500 Vereine im Freistaat: Eine klare, respektvolle und lösungsorientierte Kommunikation zwischen Verband und Vereinen erleichtert den Austausch, beugt Konflikten vor und fördert eine partnerschaftliche Zusammenarbeit – die Basis für einen starken bayerischen Amateurfußball.