Das Endspiel im Hiscox Verbandspokal der Frauen steigt bei der SpVgg Greuther Fürth (3:1 beim TSV Theuern). Gegner am 29. Mai 2025 ist Süd-Regionalligist FFC Wacker München (4:1 beim FC Stern München).
Der Bayernliga-Spitzenreiter aus Fürth setzte sich am Tag der Arbeit in der Vorschlussrunde mit 3:1 beim Ligakonkurrenten TSV Theuern durch, entschied die Partie allerdings erst mit einem Doppelschlag in der Schlussphase für sich. Die Gastgeberinnen aus der Oberpfalz gingen nach einer torlosen ersten Halbzeit durch Miriam Geitner in Führung (51. Minute) – und schnupperten kurzzeitig an der Pokal-Überraschung. In der 65. Minute brachte Diana Kokhan die favorisierten Fürtherinnen dann aber mit dem Ausgleichstreffer zurück in die Partie. Als alles bereits auf eine Entscheidung im Elfmeterschießen hindeutete, schlugen die Mittelfränkinnen in der Endphase zweimal eiskalt zu. Josephine Hundt traf in der 88. Minute zur Führung für den Bayernliga-Spitzenreiter, Lena Franke machte in der Nachspielzeit alles klar (90+1).
Im zweiten Halbfinale wurde der Süd-Regionalligist FFC Wacker München beim Bayernligisten FC Stern München, der im Viertelfinale überraschend Regionalligist TSV Schwaben Augsburg aus dem Wettbewerb geworfen hatte (2:1), seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht und setzte sich am Ende souverän mit 4:1 durch. Jana Schuster brachte die Gäste im Stadtderby bereits nach 14 Minuten in Führung, doch Stern München zeigte sich zunächst unbeeindruckt, glich durch Sophia Goldbrunner (20. Minute) aus und durfte zumindest kurzfristig weiter vom Pokal-Coup träumen. Doch nur sieben Minuten später brachte Emelie Hesselbach die Favoritinnen wieder auf Kurs. Für die endgültige Entscheidung sorgten dann in der Schlussphase Veronika Youssef (83.) und Dilara Agac (87.).
Der Sieger des Endspiels im Hiscox Verbandspokal der Frauen (29. Mai) zieht in die erste Hauptrunde des DFB-Pokalwettbewerbs der Frauen 2025/26 ein. Als Siegprämie winken 500 Euro, der unterlegene Finalteilnehmer erhält 250 Euro.