Showdown im Julius Hirsch Sportzentrum (Kapellenstr. 37, 90762 Fürth): Am kommenden Donnerstag spielen der frisch gekürte Bayernliga-Meister SpVgg Greuther Fürth und Süd-Regionalligist FFC Wacker München im Endspiel des Hiscox Verbandspokals der Frauen um den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs 2025/26. Anpfiff in Fürth ist um 13 Uhr.
Als Siegprämie winken 500 Euro, der unterlegene Finalteilnehmer erhält 250 Euro. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 7 Euro, bis 17 Jahre 5 Euro – obendrauf kommt jeweils der BFV-Sozialeuro, mit dem die BFV-Sozialstiftung bei Schicksalsschlägen innerhalb der bayerischen Fußballfamilie schnell und unbürokratisch weiterhilft. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Auf dem Papier geht sicherlich der FFC Wacker München als Favorit in die Partie, der den bayerischen Pokal-Wettbewerb in der Vergangenheit bereits dreimal für sich entscheiden konnte und in der Regionalliga Süd eine starke Saison auf Platz drei beendet hat. Zudem spielte die Mannschaft von Trainerin Çağla Korkmaz eine starke Pokalrunde, kassierte in den bisherigen drei Partien nur einen Gegentreffer. Nach dem Freilos für die erste Hauptrunde setzten die Frauen aus der Landeshauptstadt gleich zum Auftakt ein dickes Ausrufezeichen und feierten im Stadtderby beim Bayernligisten SC Amicitia München einen souveränen 6:0-Erfolg. Auch gegen den FC Ruderting (Bayernliga, 3:0) und im zweiten Stadtderby beim FC Stern München (4:1) standen am Ende souveräne Siege. Gegen den künftigen Ligakonkurrenten aus Fürth wollen sich die Münchnerinnen den Pokal nach 2017, 2022 und 2023 zum vierten Mal in die Vereinsvitrine stellen.
"Wir freuen uns, dass wir wieder im Finale stehen – das war unser Ziel. Jetzt wollen wir das Ding natürlich gewinnen und den Pokal mit nach München nehmen. Wir gehen sicherlich als Favorit in die Partie, aber Fürth wird uns alles abverlangen und als frisch gebackener Bayernliga-Meister sicherlich top-motiviert in die Partie gehen", erklärt Trainerin Çağla Korkmaz.
Aber auch die SpVgg Greuther Fürth ist heiß auf den ersten Titel im Verbandspokal der Frauen – und könnte mit einem Sieg eine ohnehin großartige Saison mit dem Double krönen. Am vergangenen Wochenende sicherte sich die Mannschaft von Felix Bernhard mit einem 4:0-Heimsieg gegen den TSV Theuern am 20. Bayernliga-Spieltag vorzeitig die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. Und auch in den bisherigen Pokalrunden trumpften die Mittelfränkinnen mit starken Leistungen auf. Einem ungefährdeten 4:0-Sieg zum Hautrunden-Auftakt bei der SpVgg Erlangen (Landesliga Nord) folgte ein 2:0-Sieg beim Bayernligisten FC Würzburger Kickers und ein 3:0-Erfolg beim Nord-Landesligisten Schwanthaler SV. Enger ging es im Halbfinale beim Ligakonkurrenten TSV Theuern zu, das Fürth erst mit einem Doppelschlag in der Schlussphase für sich entscheiden konnten. Die Gastgeberinnen aus der Oberpfalz waren durch Miriam Geitner in Führung gegangen und schnupperten kurzzeitig an der Pokal-Überraschung, ehe Diana Kokhan den Ausgleich besorgte und Josephine Hundt und Lena Franke den Finaleinzug in der Schlussphase perfekt machten.
„Wir werden natürlich versuchen, den Schwung aus der Liga und der vorzeitigen Meisterschaft mit ins Finale zu nehmen. Wir gehen unbeschwert in die Partie, hoffen ein packendes Match und eine tolle Pokal-Kulisse. Und wer weiß, vielleicht gelingt es uns ja, auf die jetzt schon geile Saison noch einen draufzupacken", erklärt Fürths Trainer Felix Bernhard mit Blick auf das Finale im Hiscox Verbandspokal der Frauen.
Schiedsrichterin
Assistentinnen