Boarding completed: Der TSV 1860 München steht im Toto-Pokal-Finale des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) und folgt damit dem FC Würzburger Kickers ins Endspiel. Die Löwen setzten sich vor der Rekordkulisse von 14.089 Zuschauerinnen und Zuschauern im Drittliga-Duell beim SSV Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) durch. Den Treffer des Tages erzielte Sigurd Haugen in der 54. Minute und sicherte dem Team aus der Landeshauptstadt damit den Siegerscheck von LOTTO Bayern in Höhe von 3000 Euro.
Den hatten sich die Würzburger Kicker bereits vier Tage zuvor im Duell der Regionalligisten mit einem 2:1 (0:1)-Erfolg am heimischen Dallenberg gegen den SV Wacker Burghausen gesichert. Die Arena in der Domstadt wird jetzt am „Finaltag der Amateure“ auch Schauplatz des Toto-Pokal-Finals sein, die Mainfranken genießen als klassentieferes Team Heimrecht gegen den TSV 1860.
Für die Regensburger bleibt indes von diesem Nachmittag nur ein Eintrag in die Geschichtsbücher: Zum Halbfinal-Heimspiel gegen die Münchner Löwen pilgerten 14.089 Fans in Jahnstadion – darunter neben BFV-Präsident Christoph Kern auch Schatzmeister Jürgen Faltenbacher. Die bisherige Rekordmarke im Toto-Pokal-Wettbewerb datierte vom 16. November 2024: Seinerzeit hatte sich die SpVgg Unterhaching im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße vor 12.470 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 3:1 (1:0) beim TSV 1860 München durchgesetzt und damit das Ticket für die Teilnahme am Toto-Pokal-Halbfinale gelöst.
Der SSV Jahn Regensburg war in einem packenden Match, das live im BR Fernsehen übertragen worden ist, die klar tonangebende Mannschaft, musste sich letztlich jedoch unter Wert geschlagen gegeben. Dies lag zuvorderst an 1860-Schlussmann Thomas Dähne. Der 32 Jahre alte Keeper ließ die Jahn-Angreifer verzweifeln, machte mehrere Möglichkeiten zunichte und brachte die Gastgeber mit seinen Paraden zur Verzweiflung.
Zumindest in diesem Punkt zeigten sich die Münchner, die allenfalls in der Anfangsviertelstunde das Heft des Handels in der Hand gehalten hatten, merklich effizienter: Löwen-Stürmer Sigurd Haugen traf mit dem ersten Torschuss nach dem Seitenwechsel zur Führung (54.) – zwar rannte der SSV auch in der Folge vehement an, der Ball aber schaffte den Weg trotz bester Möglichkeiten nicht über die Linie.