Deutschlandweite Premiere mit bayerischer Beteiligung: Die DFB-Stiftung Sepp Herberger und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben am DFB-Campus in Frankfurt den ersten „Trainerkongress Inklusionsfußball“ veranstaltet. Mit dabei waren 87 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland – vier davon aus dem Freistaat.
Ziel der Veranstaltung war es, Trainerinnen und Trainer aus dem Bereich des Handicap-Fußballs zu vernetzen, sie gezielt weiterzubilden und gemeinsam die Zukunft inklusiver Sportangebote in Deutschland zu gestalten.
Die 87 Teilnehmenden kamen aus ganz Deutschland zusammen, um die verschiedenen Facetten des Fußballs – vom Blinden- und Amputiertenfußball über den klassischen Inklusionsfußball bis hin zum Rollatorfußball – zu repräsentieren. Das Teilnehmerfeld bot einen beeindruckenden Querschnitt durch die deutsche Fußballlandschaft: Trainerinnen und Trainer von Profiklubs wie Werder Bremen, Bayer Leverkusen, dem 1. FC Nürnberg oder dem FC Ingolstadt 04 trafen auf Übungsleiterinnen und -leiter von Teams aus Werkstätten oder dem Amateurfußball – beispielsweise vom SC Gröbenzell, einem der Aushängeschilder des bayerischen Inklusionsfußballs.
Für die bayerischen Teilnehmer Uwe Stelzer (FC Ingolstadt 04), Marc Stiegler (Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern), Jonathan Zimpel (1. FC Nürnberg) und Christian Mausbach (1. SC Gröbenzell) war die Veranstaltung ein voller Erfolg. „Die Einladung zum DFB-Campus und der professionelle Rahmen zeigt, mit welch großen Wertschätzung unsere Arbeit wahrgenommen wird. Ich habe hier viel gelernt und nehme viele neue Impulse für meine tägliche Arbeit mit“, fasste Marc Stiegler zusammen.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der ganztägige Besuch von Hannes Wolf, DFB-Direktor für Nachwuchs, Training und Entwicklung. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die praxisnahe Anwendung der Trainingsphilosophie Deutschland im Kontext des Inklusionsfußballs.
In verschiedenen Theorie- und Praxiseinheiten präsentierte Wolf die Trainingsphilosophie Deutschland und erarbeitete gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie diese Prinzipien auf inklusive Trainingsgruppen übertragen werden können.