Auch in der Bayernliga Süd rollt nun wieder der Ball. An diesem Wochenende steht der 22. Spieltag auf dem Programm. Dabei gehen alle Begegnungen kompakt am Samstag über die Bühne. Sieben Partien finden dabei gleichzeitig ab 14 Uhr statt. "Wintermeister" TSV 1860 München U21 fordert dabei den Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig heraus. Im Fernduell um Platz eins ist der punktgleiche TSV 1882 Landsberg im Spitzenspiel gegen den drittplatzierten FC Deisenhofen gefordert.
Zum absoluten Kellerduell kommt es ebenfalls ab 14 Uhr zwischen dem FC Sturm Hauzenberg und dem direkten Tabellennachbarn und Schlusslicht Türkgücü München. Außerdem läutet Stefan Köck nach mehr als 13 Jahren beim SV Schalding-Heining seine "Abschiedstournee" ein. Die Passauer sind beim FC Ismaning zu Gast.
Der SV Kirchanschöring hat ab 14 Uhr Heimrecht gegen Türkspor Augsburg. Liganeuling TuS Geretsried hat den FC 1920 Gundelfingen zu Gast. Außerdem empfängt der SV Heimstetten den TSV 1874 Kottern. Abgeschlossen wird die Runde ab 14.30 Uhr. Dann gastiert der FC Pipinsried beim TSV 1861 Nördlingen. Der SV Erlbach hat am ersten regulären Spieltag des Jahres spielfrei.
Schon fast dreieinhalb Monate ist es her, dass der TSV 1874 Kottern zuletzt ein Pflichtspiel absolviert hat. Nach zwei witterungsbedingten Absagen gastiert der TSV nun zum Auftakt nach der Winterpause beim SV Heimstetten. Mit einem Sieg wollen sich die Allgäuer aus der Gefahrenzone der Liga befreien. Nur ein Punkt fehlt Kottern, um das "rettende Ufer" zu erreichen. Die Hausherren aus Heimstetten haben sich dagegen in der Restrunde als Ziel gesetzt, zumindest den aktuellen siebten Platz zu festigen. Dazu will der SVH mehr Stabilität in die Ergebnisse bringen. Zuletzt wechselten sich Siege und Niederlagen immer wieder ab. Das Hinspiel in Kottern endete 2:2.
Einmal mehr hat Schlusslicht Türkgücü München vor dem Restrundenstart beim direkten Tabellennachbarn FC Sturm Hauzenberg zu einer Rundumerneuerung ausgeholt. Nicht weniger als zehn Akteure haben den Verein während der Winterpause verlassen. Auf der anderen Seite gibt es sieben neue Gesichter bei den Münchnern. Unter anderem steht Fatjon Celani, der in seinem letzten Spiel für die Münchner (0:4 gegen den TSV 1882 Landsberg) die Rote Karte gesehen hatte, nicht mehr zur Verfügung. Der Angreifer ist zum Landesligisten FC Kempten gewechselt. Türkgücü liegt zwei Zähler hinter dem FC Sturm zurück. Diesem wiederum fehlen zwei Punkte zu den Relegationsplätzen. Zwar gab es für die Gäste kaum personelle Veränderungen während der Winterpause. Allerdings sicherte sich Hauzenberg ein Trio für die neue Spielzeit. Ab Sommer stoßen Jan Leimpek (TSV Mauth), Jonas Windpassinger (FC Obernzell-Erlau) und Julian Bauer (TSV Waldkirchen) zum Kader. Im Hinspiel landete Türkgücü seinen ersten von bislang erst zwei Siegen in der laufenden Spielzeit. Am Ende stand ein 2:0 auf der Anzeigetafel.
Mit dem Gastspiel beim FC Ismaning nähert sich der SV Schalding-Heining dem Ende einer Ära an. Im Sommer hört Stefan Köck nach neun Spielzeiten als Spieler- und Cheftrainer an der Seitenlinie auf. Zuvor war er bereits von 2013 bis 2019 als Spieler für den SVS aktiv. Nun stehen seine letzten 14 Aufgaben mit den Passauern an. Beim Duell in Ismaning geht es vor allem darum, sich Luft zu den Abstiegsrängen zu verschaffen und den direkten Konkurrenten auf Abstand zu halten. In der Hinrunde gab es keinen SIeger (1:1).
Die U21 des TSV 1860 München startet als Tabellenführer in das neue Jahr. Zum Auftakt kommt der Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig. An das erste Duell mit dem Liganeuling haben die "Junglöwen" noch gute Erinnerungen. Während der Hinrunde gewannen die Münchner deutlich 3:0. Die Gäste blicken als Aufsteiger auf eine sehr ordentliche Hinserie zurück. In der Tabelle rangieren die Sportfreunde mit 26 Punkten auf dem Konto im Mittelfeld. Das Polster auf die möglichen Abstiegsplätze beträgt acht Zähler.
"Diesmal bin ich richtig zufrieden", sagte Thomas Rudolph, Trainer des FC 1920 Gundelfingen, nach dem 2:0-Erfolg bei der Generalprobe für den Restart der Liga gegen den Bayernliga-Rivalen TSV 1861 Nördlingen. "Das war so, wie wir uns das vorstellen. Es gab viele unterstützende Kommandos, die Jungs haben sich gegenseitig abgesichert - und dann läuft es auch offensiv gleich besser." Diesen Schwung will er mit seiner Mannschaft auch in das Auftaktspiel beim TuS Geretsried mitnehmen. Bei den Hausherren ist Keita Kawai nicht mit dabei, weil er im letzten Spiel des abgelaufenen Jahres beim SV Heimstetten (1:5) die Rote Karte gesehen hatte. In der Hinrunde bezwang der Aufsteiger die Gundelfinger 2:1.
Beim SV Kirchanschöring, der zum Auftakt in das neue Jahr Türkspor Augsburg zu Gast hat, sorgt ein ruhmreicher Name für neuen Glanz in den eigenen Reihen. Seit der Winterpause trainiert Andreas Schweinsteiger (kam von der U19 der SpVgg Unterhaching) beim SVK mit. Der 18-jährige Innenverteidiger ist allerdings nicht mit Weltmeister Bastian Schweinsteiger verwandt. Für die Gäste aus Augsburg geht es in der restlichen Spielzeit darum, die notwendigen Punkte einzufahren, um den Abstieg in die Landesliga zu verhindern. Aktuell steht ein Relegationsrang zu Buche. Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison setzte sich der SVK 3:1 durch.
Der TSV 1882 Landberg meint es ernst mit der Meisterschaft. Der aktuelle Tabellenzweite (punktgleich mit Ligaprimus TSV 1860 München U21) hat sich die Dienste von Ünal Tosun gesichert. Der frühere Drittliga-Profi (42 Spiele in der 3. Liga) war zu Beginn der Saison noch für den Ligakonkurrenten Türkgücü München im Einsatz, hatte aber im Oktober seinen Vertrag aufgelöst und war seitdem vereinslos. Nun soll der Mittelfeldspieler den Landsbergern dabei helfen, die Meisterschaft in der Süd-Staffel und damit auch den Aufstieg in die Regionalliga Bayern unter Dach und Fach zu bringen. Die Gäste aus Deisenhofen verabschiedeten sich mit fünf Siegen in Serie in die Winterpause. Mit einem weiteren Dreier in Landsberg würden sie den Rückstand zum TSV auf zwei Zähler verringern und die eigenen Aufstiegsambitionen untermauern. Das Hinspiel endete 1:1.
Der FC Pipinsried, der im ersten Spiel nach der Winterpause beim TSV 1861 Nördlingen zu Gast ist, hat die rund dreimonatige Pause genutzt, um seinen Kader aufzubessern. Mit Dustin Kothmair wechselte ein 20- jähriger Innenverteidiger vom Landesligisten TSV Jetzendorf nach Pipinsried. "Nachdem unser Innenverteidiger Felix Popp aus beruflichen Gründen kürzertreten muss, sind wir froh, dass wir den Wechsel vom Dustin bereits im Winter vorziehen können", freute sich Pipinsrieds Sportlicher Leiter Johannes Müller. Auf den FCP wartet zum Auftakt eine schwierige Aufgabe. Die Nördlinger sind seit sieben Begegnungen (fünf Siege, zwei Unentschieden) ungeschlagen. In der Hinserie ging Pipinsried aber als deutlicher Sieger hervor. Vor heimischer Kulisse gewann der FCP souverän 5:1.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
19 | 12 | 3 | 4 | 39:16 | 23 | 39 |
| 2. |
|
19 | 11 | 6 | 2 | 49:26 | 23 | 39 |
| 3. |
|
18 | 10 | 4 | 4 | 28:25 | 3 | 34 |
| 4. |
|
19 | 10 | 4 | 5 | 26:17 | 9 | 34 |
| 5. |
|
18 | 9 | 6 | 3 | 42:18 | 24 | 33 |
| 6. |
|
17 | 9 | 3 | 5 | 33:23 | 10 | 30 |
| 7. |
|
20 | 8 | 5 | 7 | 41:32 | 9 | 29 |
| 8. |
|
19 | 7 | 7 | 5 | 38:40 | -2 | 28 |
| 9. |
|
17 | 7 | 6 | 4 | 28:18 | 10 | 27 |
| 10. |
|
19 | 7 | 5 | 7 | 30:31 | -1 | 26 |
| 11. |
|
18 | 7 | 5 | 6 | 30:27 | 3 | 26 |
| 12. |
|
19 | 6 | 4 | 9 | 25:34 | -9 | 22 |
| 13. |
|
18 | 4 | 7 | 7 | 26:36 | -10 | 19 |
| 14. |
|
18 | 5 | 3 | 10 | 21:33 | -12 | 18 |
| 15. |
|
19 | 3 | 3 | 13 | 17:39 | -22 | 12 |
| 16. |
|
18 | 3 | 1 | 14 | 12:37 | -25 | 10 |
| 17. |
|
19 | 2 | 2 | 15 | 13:46 | -33 | 8 |