Die Finalistinnen stehen fest! Der SC Amicitia München und die SpVgg Greuther Fürth stehen im Finale des Hiscox Verbandspokal-Wettbewerbs der Frauen. Landesligist SC Amicitia München sorgte im Halbfinale für die nächste Überraschung und schlug Bayernligist FC Stern München knapp aber verdient mit 1:0. Im zweiten Halbfinale löste Titelverteidiger SpVgg Greuther Fürth (Regionalliga Süd) mit einem 5:2-Sieg gegen den 1. FFC Hof das zweite Ticket fürs Endspiel, das am 13. Juni 2026 über die Bühne geht.
Der SC Amicitia München hat es schon wieder getan! Das Team von Trainer Florian Albrecht setzte sich am Donnerstagnachmittag mit 1:0 gegen den Bayernligisten FC Stern München durch – hat damit nach Bayernligist TuS Bad Aibling, Bayernliga-Meister FC Ruderting und Regionalligist FFC Wacker München die nächste höherklassige Mannschaften aus dem Wettbewerb gekegelt.
"Gerade bin ich einfach sprachlos, ich realisiere noch gar nicht, was wir hier geschafft haben. Aber es fühlt sich defintiv sehr gut an," fasste Amicitia-Trainer Albrecht nach der Partie zusammen: "Nach der frühen Roten Karte für den Gegner waren wir in einer ungewohnten Situation – das Überzahl-Spiel haben wir in dieser Saison noch nie geübt, bisher waren wir wenn dann in der Unterzahl. Aber dass es dann so endet, ist natürlich überragend."
Bereits nach 15 Minuten hatte Schiedsrichterin Alisa Vogel FCS-Mittelfeldspielerin Charlotte Hermann vom Platz gestellt, die zuvor eine Amicitia-Spielerin an den Haaren gezogen hatte. In einem intensiven Spiel war es danach immer wieder das Heim-Team, das offensive Nadelstiche setzte – vor allem Angreiferin Mia Füller stand dabei ein ums andere Mal im Mittelpunkt. Sie war es dann auch, die in der 40. Minute zum vielumjubelten 1:0 für Amicitia traf und damit das Ticket fürs Verbandspokal-Finale klar machte. "Jetzt wollen wir natürlich den Titel. Wir sind der Underdog, so viel ist klar. Aber wir haben in dieser Pokal-Saison definitiv bewiesen, dass wir gegen höherklassigere Teams gewinnen können. Verstecken müssen wir uns auch gegen Fürth definitiv nicht. In einem Finale ist alles möglich," bilanzierte der SCA-Coach.
Auch Titelverteidiger und Regionalligist SpVgg Greuther Fürth löste am Donnerstagnachmittag das Final-Ticket. Die Fürtherinnen gewannen gegen Bayernligist 1. FFC Hof mit 5:2. Daniela Balda (10.), Luisa Wölfel (13., 32.) und Elena Grill (36.) sorgten bereits in der ersten Halbzeit für eine komfortable Führung für die Favoritinnen. Nach der Pause (56.) war es dann Isabell Kastner, die für Hof verkürzen konnte, kurz darauf stellte Elena Grill mit ihrem zweiten Treffer auf 5:1. In der 90. Minute traf dann noch Emilia Fürst für Hof, sodass am Ende ein 5:2 für die Titelverteidigerinnen auf der Anzeigetafel stand.
Das Finale findet beim klassentieferen Finalisten, dem SC Amicitia München, statt. Der Sieger des Hiscox Verbandspokals zieht in die erste Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs der Frauen 2026/27 ein. Als Siegprämie winken 500 Euro, der unterlegene Finalteilnehmer erhält 250 Euro.