Die Futsal-Krone der Frauen geht erneut nach Niederbayern: Bayernligist FC Ruderting hat die JOBRAD® Bayerische Hallenmeisterschaft der Frauen 2026 gewonnen. Im Endspiel setzte sich der niederbayerische Bezirks-Champion in der Erlanger Gerd-Lohwasser-Halle vor 718 Tribünengästen mit 3:1 gegen die SpVgg Kaufbeuren durch. Die Schwäbinnen waren im Finale zwar zunächst durch Mirjam Mayer in Führung gegangen, in der Folge drehte Ruderting das Spiel gegen den Bezirksoberligisten jedoch durch einen Doppelschlag von Lisa Käser und Julia Hufsky. Den Schlusspunkt setzte erneut Hufsky in der Schlussminute.
Für die Rudertinger Frauen, die sich durch ihren Titel-Coup auch für die Süddeutsche Futsal-Meisterschaft am 7. März 2026 in Ehningen (Baden-Württemberg) qualifiziert haben, ist es nach 2024 der zweite Triumph bei der „Bayerischen“. Im Vorjahr hatte mit dem SV Frauenbiburg ebenfalls ein Team aus Niederbayern die JOBRAD® Bayerische Hallenmeisterschaft der Frauen gewonnen.
„Es ist ein unglaubliches Gefühl. Wir sind eher mit gemischten Gefühlen angereist und haben nicht wirklich damit gerechnet, dass wir um den Turniersieg mitspielen können. Dass es nun doch geklappt hat, ist natürlich sensationell“, sagte Rudertings Spielführerin Franziska Schwaiberger kurz nach dem Endspiel: „Unsere zahlreichen Fans, die heute mit uns nach Erlangen gekommen sind, haben uns durch das Turnier getragen, diese Unterstützung hat sicherlich noch ein paar Prozente mehr rausgekitzelt.“
Die beiden Finalistinnen überzeugten bereits in der Vorrunde auf ganzer Linie und zogen jeweils mit drei Siegen in die Vorschlussrunde ein. Ruderting bezwang die SpVgg 1921 Weißenstadt (Oberfranken, 2:0), die SpVgg 04 Erlangen (Ausrichter, 1:0) und den FFC Adelsberg-Karsbach (Unterfranken, 2:0). Kaufbeuren behielt in Gruppe B gegen den FC Markt Schwaben (Oberbayern, 2:0), die SpVgg Greuther Fürth (Mittelfranken, 1:0) und den SC Regensburg (Oberpfalz, 3:2) die Oberhand.
Das erste Halbfinale zwischen der SpVgg Kaufbeuren und der SpVgg 04 Erlangen war eine knappe Kiste, am Ende setzten sich die Schwäbinnen jedoch dank eines Treffers von Lisa Schmittner mit 1:0 durch. Im zweiten Halbfinale gewann Ruderting durch Tore von Franziska Schwaiberger und Cornelia Eibl mit 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth.
Das kleine Finale um den dritten Platz entschieden die Kleeblatt-Frauen mit einem 2:1 gegen den Ausrichter aus Erlangen für sich. Als Sieger darf sich Ruderting neben dem großen Siegerpokal auch über einen Teamsport Hofbauer-Wertgutschein in Höhe von 750 Euro freuen. Die SpVgg Kaufbeuren und die SpVgg Greuther Fürth erhielten als Zweiter und Dritter jeweils einen Teamsport Hofbauer-Wertgutschein in Höhe von 500 bzw. 250 Euro.
Den von der Stadt Erlangen zur Verfügung gestellten Fair-Play-Preis für die fairste Mannschaft des Turniers durfte der SC Regensburg aus den Händen des Erlanger Oberbürgermeisters Dr. Florian Janik entgegennehmen.
„Am Ende hat sich die beste Mannschaft des Turniers den Titel gesichert – mein herzlicher Glückwunsch geht daher an den FC Ruderting!“, sagte BFV-Vizepräsidentin Silke Raml: „Wir haben heute ein großartiges Turnier mit spannenden Spielen erlebt. Mein großer Dank geht an den Ausrichterverein SpVgg 04 Erlangen, der mit seinem Team aus zahlreichen Ehrenamtlichen für einen perfekten Rahmen gesorgt hat.“
„Die Bayerische Hallenmeisterschaft der Frauen war mal wieder eine super Veranstaltung. Wir freuen uns riesig, schon im zweiten Jahr Sponsor dieses großartigen Events zu sein. Ich möchte mich für die tolle Organisation und die überragende Stimmung in der Halle bedanken“, erklärte Franziska Feißt (Verantwortlich für Kooperationen bei BFV-Partner JOBRAD®).
Für einen reibungslosen Ablauf eines insgesamt rundum fairen Turniers hatten die Schiedsrichterinnen Paulina Koch (SRG Kempten/Oberallgäu, Futsal-Regionalliga), Lena Kohlitz (SRG Fürth, Futsal-Bezirksliga), Alexa Müller (SRG Maintal/Rödengrund, Futsal-Bezirksliga), Jessica Reif (SRG Jura-Süd, Futsal-Bezirksliga), Isabel Schatz (SRG Ostallgäu, Futsal-Bezirksliga), Jennifer Stützel (SRG Südschwaben, Futsal-Bayernliga) gesorgt, die von Dominik Zusek aus dem Verbands-Schiedsrichterausschuss betreut wurden.
Eine Stippvisite stattete der JOBRAD® Bayerische Hallenmeisterschaft auch Joachim Herrmann ab. Der Bayerische Innenminister beteiligte sich nicht nur an der BFV-Aktion gegen Rechtsextremismus und für Respekt und Toleranz, sondern nutzte die Gelegenheit auch, um sich in seinem heimischen Stimmkreis mit BFV-Präsident Christoph Kern und seiner Stellvertreterin Silke Raml auszutauschen.